Pionierarbeit braucht Unabhängigkeit. Und das richtige Netzwerk

Wer dahintersteckt

Dr. Alexander Schachinger ist empirischer Sozialforscher, Demoskop und Pionier der deutschen Patienten- und Versorgungsmarktforschung. Als der Begriff „Digital Health“ in Deutschland noch ein Nischenthema war, startete er 2010 den ersten EPatient Survey und legte damit die empirische Grundlage für ein Forschungsfeld, das erst Jahre später einen Namen bekam.

Seitdem misst er, was anderen entgeht: das reale Gesundheitsverhalten, die Versorgungspfade und die Milieu-Logik der deutschen Bevölkerung jenseits von Claims, Klinikdaten und institutionellen Interessen. Seine erste Gründung war die EPatient Analytics GmbH.

Klar. Empirisch. Agendafrei. Unabhängig.

Keine institutionelle Anbindung. Keine Hidden Agenda. Nur die Frage, was die Bevölkerung wirklich tut und was das für Entscheider bedeutet.

Warum das jetzt relevant wird

Das Versorgungssystem, auf das die Akteure des Gesundheitssystems ihre Strategien gebaut haben, ist in struktureller Bewegung. Hausarztpraxen schließen, Kliniken konsolidieren. Apotheken entwickeln neue Rollen. Telemedizin-Netzwerke, Versandplattformen und Retail-Konzerne positionieren sich als neue Anlaufstellen.

Parallel entsteht eine neue Architektur der Versorgungspfade bspw. durch das Primärarztsystem, den Reformdruck auf Kostenträger sowie neu entstehende Touchpoints außerhalb der Regelversorgung. Keines dieser Phänomene ist in klassischen Datenquellen abgebildet, bevor es strategisch brennt.

Die drschachinger UG (i. Gr.) misst sie früher.

Track Record

EPatient Survey 2010–2024
Deutschlands einzige kontinuierliche Längsschnittstudie zum digitalen Patienten. Aufgebaut und geleitet für 15 Jahre. Zeitreihen 2010–2024 dokumentieren Trends mit 2 bis 4 Jahren Vorsprung vor GKV-Sichtbarkeit. Internationale Publikationen (Journal Of Medical Internet Research). Über 40 Kostenträger, Unternehmen, Ministerien planten über Jahre mit diesen Marktdaten.

Self-Tracking-Report – mit Prof. Sylvia Thun (Charité/BIH) und mit Prof. Klaus Hurrelmann (Hertie School)
Deutschlands erste empirische Studie zum Gesundheitsdaten-Mess-Habitus: Wer misst was, warum, mit welchem Gerät und mit welcher Konsequenz für das Gesundheitsverhalten?

GWQ Service Plus — Rahmenvertrag ab 2020
Service-Provider einer Digital Health Markt BI-Plattform für über 70 BKK-Kassen.

GIHF-AI-Studien Deutschland–Israel 2023/2024
Co-Autor gemeinsam mit Prof. Dr. Sylvia Thun (Charité/BIH) und Prof. Ran Balicer (Clalit Health Services, Israel). BMG-gefördert. Internationale Frühtrenddaten mit Blick auf Vertrauensarchitekturen im Gesundheitsdatensystem mit Vergleichshorizont zu Dänemark (sundhed.dk) und NHS (UK).

McKinsey Health Deutschland
2021 als „Thought Leader“ im deutschen Digital-Health-Markt eingestuft durch den damaligen McKinsey Health Deutschland-Chef.

International ko-sozialisiert, bevor der Markt entstand
Health 2.0 (San Francisco), Doctors 2.0 (Paris, Denise Silber), Medicine 2.0 (Gunther Eysenbach, Maastricht 2010): Schachinger war in diesen Pionierkreisen dabei, als Digital Health noch kein Strategiethema war und nutzte diese internationale Früherkennung als methodische Ressource für den deutschen Markt.

Die Regulationswelt des ersten Gesundheitsmarktes nimmt diese Verschiebungen oft spät oder verzerrt wahr, weil die verfügbaren Daten sie nicht abbilden. drschachinger misst sie bevor sie politisch brennen und bevor Organisationen ihre Marken-, Versorgungs- und Vertragsstrategien auf die falschen Landkarten schreiben.

Arbeitsweise

Was große Organisationen strukturell schwer können: das Unbekannte zuerst messen. Tanker-Logik bedeutet, dass Fragestellungen erst dann in Auftrag gegeben werden, wenn der Markt sie bereits formuliert hat und Routinedaten sie bereits nachweisen. Der strukturelle Vorteil einer kleinen, unabhängigen Einheit liegt genau hier: Nicht in der Ressource, sondern in der Geschwindigkeit der Fragestellung.

Diese Methodik ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von 15 Jahren persönlichem, interdisziplinärem Austausch mit Entscheidern, Forschern, Praktikern quer durch alle Sektoren des Gesundheitswesens und über seine Grenzen hinaus.

Das Netzwerk

Ein interdisziplinäres Netzwerk ist keine Kontaktliste. Es ist eine Fragestellungs-Infrastruktur. Die besten Fragen entstehen im Austausch zwischen Virologen, Soziologen, Kassenmanagern, Digitalpionieren und Versorgungsforschern nicht in homogenen Expertenzirkeln. Dieser Grundsatz bestimmt, wen Dr. Schachinger seit 2010 in seinen Orbit zieht: rund 150 gewachsene Entscheiderkontakte im D-A-CH-Raum und international.

Mentoren und Projektpartner (Ehem. u. Aktuelle, Auswahl):
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School, Berlin), Prof. Dr. Gerd Gigerenzer (Max-Planck-Institut), Prof. Dr. Sylvia Thun (Charité, BIH), Prof. Dr. Ran Balicer (Clalit, Israel), Dr. Kai Kolpatzik (Wort & Bild Verlag), Martin Wysterski (idealo.de), Ihno Fokken (Friesische Freiheit GmbH), Morten Petersen (sundhed.dk).

„Der von Dr. Alexander Schachinger entwickelte Ansatz schließt eine Lücke, die im deutschen Gesundheitswesen seit langem besteht: einen analytischen Ansatz, der demografische, soziale, regionale und kulturelle Einflussfaktoren systematisch zusammenführt und daraus belastbare Prognosen über die künftige Nachfrage nach gesundheitlicher Versorgung ableitet. Eine solche vorausschauende Analyse hat bisher gefehlt. Ich sehe darin einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung unseres Versorgungssystems.“

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Senior Professor of Public Health and Education (Hertie School, Berlin, Autor/Co-Autor der Shell-Jugendstudien und der HLS-Gesundheitskompetenzstudien).

Leistungen

Was wir richtig gut können und Freude daran haben.

Fragen, Demo, Sparring?

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